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Steckschnallen werden ja an vielen Taschen zum Verschließen oder Komprimieren genutzt, eine einfache Lösung. Häufig baumelt aber dann das überflüssige Stück Gurtband wild in der Gegend rum.
Ortlieb hat in seinen Taschen dafür am Gurtende einen Clip aus Kunststoff eingenäht, das dann in den verspannten Gurt eingehängt wird. Dann ist Ruhe.
Ich habe mir aus einer alten Speiche ein ähnliches Teil gebogen und in das als Schlaufe vernähte Ende des Gurtes eingefädelt.

Gurtende und Clip.
Clip eingefädelt…
… und im Gurtband eingehängt

Bei ganz engen Schlaufen etwas fummelig (ggf. erst einfädeln und dann die zweite Rundung biegen), aber es tut einwandfrei. Einen Nachteil hat die Speichenlösung: der Kunststoffclip von Ortlieb bricht, wann er sich irgendwo einhängt und überlastet wird. Die Speiche ist da deutlich stabiler und bremst ggf. auch ein drehendes Rad. Mal sehen, vielleicht wird schnell noch eine konstruiert und 3D gedruckt 😉

Nachtrag 2026-05-04:
Andreas hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass Deuter bei manchen Produkten (Rucksäcke) eine ebenso pfiffige Lösung hat: Sie nähen an das Ende des Gurtes einen Front-to-back Klettverschluss (also Klett und Flausch auf den gegenüberliegenden Seiten) und legen ihn nach dem Einstellen um den Gurt.
Auch das lässt sich einfach nachbasteln. Bei einer Anwendung als Spanngurt würde ich persönlich den Klett nicht in beide Richtungen abstehen lassen sondern nur einseitig, damit ich nicht unter dem gespannten Gurt kletten muss, sondern auf dem Gurt.

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