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Viele Hersteller empfehlen die Longtails ja erst für Kinder im Schulalter, die Praxis sieht anders aus. Wenn die Kids groß genug sind, sicher sitzen können, während der Fahrt nicht einschlafen, und vor allem nicht rumzappeln oder während der Fahrt rausklettern, ist ein Longtail auch deutlich früher eine gute Lösung. Manchmal sind aber trotzdem die Füße zu kurz, um an die „Running Boards“ zu kommen und baumeln in der Luft. Für ganz kurze Strecken mit Speichenschutz kein großes Problem, aber es wird schnell unbequem.

Dann kann eine Fußraste eine Lösung sein, die am Träger festgeschraubt und bei Nichtgebrauch eingeklappt wird. So können dann auch größere Kinder den Platz noch nutzen. Urban iki bietet die Fußrasten des Junior Sitzes (der macht aus dem Gepäckträger eines ganz normalen Rades sozusagen ein Shorttail mit Polster und Rückenlehne) auch separat an, Polster und ggf. Rückenlehne haben wir beim Longtail ja schon. Voraussetzung ist, dass an ergonomisch geeignet Stelle ein Rohr verläuft, und zwar in vorrangig vertikaler Richtung. Urban Iki bietet zwei Schellen an, für Rohre mit 16-25 und 23-31mm Durchmesser. Die Schelle verkraftet aber auch exotische Querschnitte wie recht- oder dreieckig.

Wer es ausprobieren will: Auf der Urban iki Seite sind mögliche Abmessungen für die Rohre verzeichnet, und wenn man das Kind auf der Sitzbank platznehmen lässt, findet sich häufig ein sinnvoller Ort. Probiert habe ich es am Benno Boost. Veloe und Yuba Mundo sollten auch tun. Wobei letzteres eine Lösung schon ab Werk anbietet, jedoch nicht klappbar.

Freue mich über Fotos, dann kann ich die Räder hier auch explizit mit erwähnen.

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